Juckreiz bei Neurodermitis möglichst gering halten

Kinder mit Neurodermitis (auch: endogenes Ekzem, atopisches Ekzem, atopische Dermatitis oder Dermatitis atopica) leiden oft unter einem starken Juckreiz. Amerikanische Kinder- und Jugendärzte geben Tipps, wie der Juckreiz möglichst gering gehalten wird.

Betroffene Hautstellen sind trocken, gerötet und jucken. Gereizte Haut entwickelt sich an verschiedenen Körperstellen, je nach Alter des Kindes. Bei Säuglingen erscheinen die Ekzeme in der Regel auf den Wangen, auf der Kopfhaut, am Oberkörper, an Armen und Beinen. Kleine Kinder entwickeln oft auf ihren Gelenken und in den Hautfalten Neurodermitis. Bei älteren Kindern und Jugendlichen treten die juckenden Stellen häufig auf Händen und Füßen auf. Die Ekzeme sind nicht ansteckend, und bei vielen Kindern verschwinden die Hautprobleme mit zunehmendem Alter.

Die Ursachen der Neurodermitis sind noch nicht völlig geklärt. Normalerweise speichert Haut Feuchtigkeit und schützt vor Reizen bzw. Allergenen. Ein Bestandteil der Barriere in der Haut ist ein Protein namens Filaggrin. Forscher fanden heraus, dass bei vielen Menschen, die an Neurodermitis leiden, das Filaggrin-Protein Feuchtigkeit entweichen und Reizstoffe eindringen lässt. Das fehlerhafte Filaggrin erleichtert auch das Bakterienwachstum auf der Haut. Diese Faktoren zusammen führen zu den typischen Hautproblemen.

 Viele Faktoren lösen Neurodermitisschübe aus oder führen zu einer Verschlechterung der Symptome, wie z.B. Pollen, Schimmel, Staub, raue Stoffe, Hitze, rissige Haut, Reinigungsmittel und Stress. Kratzt sich ein Betroffener, dann kann dies Entzündungen begünstigen.

Folgende Maßnahmen können helfen, den Juckreiz zu lindern:

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